Wildkräuter Salat (1)

Frischer Wildkräuter Salat – Gesundheit & Farbe für dein Essen

Wildkräuter Salat – Farbe für dein Essen

Auch wenn der Frühling noch etwas auf sich warten lässt, so ist der Wunsch nach Frischem mittlerweile bei vielen schon recht groß. Natürlich ist es die bessere Variante die Wildkräuter auch mal selbst zu sammeln, sofern man sich auskennt. Aber bei meinem Blick aus dem Fenster ist im Moment nur weiß zu erkennen, also ganz klar. Die Kräuter müssen wohl in der Natur noch etwas warten.

Aber mittlerweile sind viele gute Obst- und Gemüseläden ja sehr gut sortiert und wir finden dort Wildkräuter in allen Variationen. Welche Kräuter gibt es denn in der Natur für uns und was können die so?

Wildkräuter Salat – Farbe für dein Essen

Wildkräuter Taubnessel

Brennessel und Taubnessel
Ab März beginnt auch Zeit für die Nesselpflanzen. Die jungen Triebe der Großen Brennnessel (Urtica dioica) und der Kleinen Brennnessel (Urtica urens) sind weich und zart grün. In diesem frühen Stadium sind die brennenden Haare noch nicht ausgeprägt und sie sind deswegen besser für den Salat. Man kann die Blätter oder Triebspitzen mit einer feinen Schere oder mit den Fingernägeln abknipsen. Brennnesselblätter schmecken leicht nussig.

Die Taubnessel finden wir zwar nicht ganz so oft, diese haben aber den Vorteil dass sie keine Brennhaare haben. Wir können die jungen Blätter der Nesseln roh für den Salat verwenden oder auch als Gemüse blanchieren. (Blanchieren – nur ganz kurz in kochendes Wasser geben, sofort wieder raus nehmen!)

Natürlich eignen sich Brennnessel & Co auch für den Tee – den haben wir hier als Wildkräutersammlung in unserem “Besten” – Classic Tee verarbeitet.

Wildkräuter Salat – Farbe für dein Essen

Wildkräuter Ehrenpreis

Ehrenpreis
Diese wunderschöne aber meist unscheinbare Pflanze wächst fast überall, aber irgendwie ist er trotzdem meist unauffällig. Vom Ehrenpreis – veronica persica kann man die Blüten und Blättern gleichermaßen verwenden. Ich mag die Blüten gerne auch als Garnitur, denn sie sehen echt schön aus und ein Salat mit diesen hübschen Blüten schmeckt gleich doppelt so gut.

Äußerlich kann man den Ehrenpreis bei Neurodermitis und anderen Hauterkrankungen wie Akne anwenden. Also vielleicht die Blütenspitze sobald sie wieder zu sehen sind pflücken und ins Basenbad mit rein geben. Sieht nicht nur toll aus, pflegt die Haut auch wunderschön.

Wildkräuter Salat – Farbe für dein Essen

Gänseblümchen – bellis perennis
Nicht nur in der Homöopathie ist diese kleine Blume ein wahrer Alleskönner. Auch im Salat oder auf dem Butterbrot ist dieses weiße unscheinbare Blümchen mega super.
Du kannst die Blätter, Blüten und auch die Knospen super im Salat verwenden. Die Pflanze schmeckt ein wenig wie Feldsalat, aber etwas dezenter. Gänseblümchen sind besonders reich an Kalium, Calcium, Eisen und den Vitaminen A und C.

Wildkräuter Salat

Eine wunderbare Variante ist auch das Gänseblümchen im Kräuterquarkt oder unserer bekannten Budwigcreme.

Wildkräuter Salat – Farbe für dein Essen

Löwenzahn
In vielen Gärten als Unkraut verteufelt ist diese Blume, resp. die Blätter ein wunderbarer Salat.

Löwenzahnblätter enthalten achtmal so viel Vitamin C wie Kopfsalat und außerdem doppelt so viel Kalium und Magnesium. So wird Löwenzahn zu einem echten Gesundheits-Booster. Natürlich ist der Löwenzahn auch als Tee ein wunderbarer Fastenbegleiter – hier in unserem Classic Tee.

Vogelmiere
Wenn ich eine Wiese sehe, auf der Vogelmiere (Stellaria media), freu ich mich jedes mal. Diese winzige, unauffällige, weiß blühende Pflanze hat einen wunderbar nussigen Geschmack – ein klein wenig wie Kopfsalat.

Wildkräuter Vogelmiere

Sie kommt an ihren Standorten meist in großer Menge vor und sieht dann aus wie ein weiß getüpfelter Teppich. Du kannst sie büschelweise ernten und Blätter, Stängel, Blüten sowie später im Jahr die kleinen Fruchtkugeln und Samenstände verwenden.

Sie schmecken roh als Salat oder kurz gedünstet als feines Gemüse.

Als Frühlingsbote bietet sie dir ein reichhaltiges Nährstoffangebot und liefert um Längen mehr Vitamine als der Kopfsalat..

Genauer gesagt mit bis zu achtmal so viel Vitamin A und C und siebenmal so viel Eisen wie der Deutschen liebste Salatkopf.

Viele Wildpflanzen kann man problemlos für den Wintervorrat portionsweise einfrieren oder zu einer Wildkräuter-Würzpaste verarbeiten.

Auf diese Weise haben wir auch im Winter einen Tikken Frühling auf dem Teller.

Susanne Seemann

Heilpraktikerin


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